Endlich wieder campen, endlich wieder raus, endlich wieder im Auto schlafen – jawoll!!!!
Zu Pfingsten 2026 ging es für uns zu dritt an die wunderschöne Ostsee. Eine Woche voller Freiheit, Camping, Meer und Abenteuer stand auf dem Programm. Natürlich wieder mit unserem Caddy und ganz viel Lust auf eine Auszeit vom Alltag.
Erste Station: Wohlenberger Wiek
Unser erster Anlaufpunkt war die <<Wohlenberger Wiek>> eine wunderschöne kleine Bucht zwischen Boltenhagen und Wismar. Unser Stellplatz für die ersten drei Tage befand sich auf dem <<Campingplatz Ostseequelle>> in Hohenkirchen Niendorf.
Wir haben uns dort während unseres gesamten Aufenthalts wirklich pudelwohl gefühlt. Die Reservierung und Bezahlung liefen völlig unkompliziert online. Auch der Check-in war kontaktlos und stressfrei: Unser Kennzeichen war bereits im System hinterlegt und die Schranke erkannte uns direkt als Gäste.
Der Campingplatz war sehr gepflegt und auch die sanitären Anlagen befanden sich in einem absolut einwandfreien Zustand. Ein kleiner Minimarkt sowie das italienische Restaurant Salvatore, das sich direkt auf dem Campingplatz befindet, runden das Angebot ab.
Besonders praktisch: Der Bus hält direkt vor dem Campingplatz und bringt euch bequem in Richtung Boltenhagen oder in die entgegengesetzte Richtung bis in die Hansestadt Wismar.
Die halbrunde Form der Wohlenberger Wiek sorgt für einen angenehm ruhigen Strand. Im Wasser bilden sich kleine Sandbänke und man kann erstaunlich weit ins Meer hinauslaufen – perfekt für entspannte Tage an der Ostsee.
Weiter nach Rerik – Campingplatz direkt am Meer
Nach wirklich mehr als gemütlichen Tagen hieß es schließlich: zusammenpacken und weiterziehen. Die Fahrt zu unserem nächsten Stellplatz dauerte gerade einmal eine gute Dreiviertelstunde – rund 55 Kilometer lagen vor uns.
Bereits im Februar hatte ich einen sehr begehrten Stellplatz mit direktem Blick auf die Ostsee in erster Reihe auf dem <<Campingplatz Ostseecamp Seeblick>> in Rerik gebucht.
Dass ein Stellplatz in erster Reihe am Meer nicht nur Vorteile hat, erlebten wir allerdings in unserer letzten Nacht in Rerik. Direkt über dem Meer zog aus Richtung Heiligenhafen und Fehmarn ein heftiges Gewitter auf.
Durch die Kräfte des Unwetters und die freie Fläche Richtung Meer wurden wir ordentlich durchgeschüttelt. Kurzzeitig hatten wir tatsächlich Angst, dass unser Zelt Schaden nehmen könnte. Auch solche Erfahrungen gehören wohl zum Camping dazu – schließlich muss man mitreden können. 😉
Gott sei Dank ist am Ende nichts passiert.
Ostseecamp Seeblick – Camping in erster Reihe
Abgesehen von diesem kleinen Abenteuer hatten wir auf dem Campingplatz eine wunderschöne Zeit. Ich selbst kannte das Ostseecamp Seeblick bereits und wusste daher, dass mich ein sehr gepflegter Campingplatz erwartet.
Die sanitären Anlagen sind tadellos. Außerdem gibt es einen sehr gut sortierten Minimarkt, ein italienisches Restaurant und die <<Ankerbar>>. Dort bekommt man unter anderem leckere Cocktails, Burger und weitere Köstlichkeiten.
Auch für Familien wird einiges geboten. Für Kinder gibt es Animation an der Bounty, einem umgebauten alten Piratenschiff. Wer es etwas ruhiger mag, kann sogar Wellnessangebote auf dem Platz nutzen.
Rerik und die Ostseeküste entdecken
Da Rerik nicht weit entfernt liegt, lohnt sich ein Spaziergang direkt an der beeindruckenden Steilküste entlang. Besonders sehenswert sind dabei die Teufelsschlucht und die Liebesschlucht. Wer etwas mehr Strecke machen möchte, kann über Meschendorf und vorbei am Naturschutzgebiet Riedensee bis nach Kühlungsborn wandern.
Gerade diese Mischung aus Campingplatz, Ostseestrand, Natur und schönen Wanderwegen macht die Region für uns zu einem richtig tollen Ziel für einen Ostseeurlaub mit dem Campingbus.
Bilder sagen mehr als Worte
Da Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, möchte ich diesen Reisebericht gerne mit einigen Bildern füttern und euch damit auch einen kleinen optischen Eindruck von unserem Ostsee-Campingurlaub 2026 vermitteln.
Viel Spaß beim Anschauen! 🌊☀️🚐





















